Optimierung der Heizungsanlage

für bestehende nah-/fernwärmeversorgte Wohngebäude

Ein nah- oder fernwärmeversorgtes Gebäude bietet nur dann den gewünschten Komfort bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch, wenn die Regelungen der Haus- und Wohnungsstationen sowie die Heizkörper durch einen hydraulischen Abgleich optimal aufeinander abgestimmt sind. Mit voreinstellbaren Thermostatventilen oder intelligenten Regelungen in den Hausstationen ist das leicht durchführbar.

Für eine gleichmäßige Wärmeverteilung mit niedrigen Vor- und Rücklauftemperaturen kann auch der Tausch einzelner Heizkörper erforderlich sein.

Bitte beachten Sie:
Für diesen Förderbaustein ist auch eine Antragstellung nach der  Auftragsvergabe möglich, sofern Sie für dieselbe Maßnahme auch BEG-EM Fördermittel nach dem 01.01.2024 beantragen. Nähere Erläuterungen finden Sie unter „Welche Fristen sind zu beachten?“ in den allgemeinen Förderbestimmungen

Förderanforderungen

Es gelten besondere Anforderungen an die Optimierung der Heizungsanlage, die über die üblichen Anforderungen hinausgehen:

  • Optimierung der Heizungsanlage nach proKlima-Anforderungen
  • Die Auslegungsvorlauftemperatur in der Kundenanlage darf 60 Grad Celsius nicht überschreiten
  • Alternativ zur o. g. Auslegungsvorlauftemperatur: lastgang- und temperaturoptimierte Regelung der Wärmenetzanlage durch intelligente Fernwärme-Hauszentralen

Förderbaustein

 

Förderbetrag

Heizungs-
optimierung
30 % der förder-
fähigen Kosten,
je Wärmenetz-
anschluss/
Gebäude
maximal
30.000 EUR